Die Wirkungen von Sport sind enorm. Offensichtlich sind die positiven körperlichen Effekte. Viele Menschen betreiben ihre sportlichen Aktivitäten in erster Linie aus diesem Grund. Dabei werden weitere wichtige Effekte und „Nebenwirkungen“ von Sport häufig übersehen oder nicht beachtet.

 

Viele Sportarten werden gemeinschaftlich verbracht. Mannschaftssportarten bedingen logischerweise Gemeinschaft und Kontakt zu anderen Menschen. Doch auch Individualsportarten, wie z.B. Laufen, Kraftsport, Schwimmen, etc. werden in großem Umfang mit anderen Menschen genossen. Sportevents dürfen ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.

Gemeinschaft erfordert immer Kommunikation. Freude, Anstrengung, Ärger, Konflikte, Motivation werden dabei immer geteilt. Sport vermittelt zwischen Menschen und lässt sie kommunizieren.

Mit unserem Projekt „Sport vor Ort“ und allen unseren weiteren Angeboten und Sportarten, möchten wir natürlich auch diese gemeinschaftlichen Effekte des Sports nutzen und fördern. Es ist uns ein Anliegen neben den sportlichen Entwicklungen auch zu einer friedvollen Gesellschaft beizutragen.

 

Gemeinschaftliche sportliche Betätigung erfordert eine ständige Interessenvermittlung zwischen den Beteiligten. Nicht immer sind die Teilnehmer mit der Situation zufrieden und fühlen sich benachteiligt. Gerade diese Situationen fördern jedoch die Entwicklung von Fähigkeiten Konflikte zu lösen. Miteinander sprechen, sich gegenseitig unterstützen, verhandeln werden entwickelt und fördern ein friedfertiges und respektvolles Miteinander. Diese Tatsachen nutzen wir bewusst aus, um einige Angebote zu gestalten. Glücklicherweise sind sie aber auch eine willkommene positive Nebenwirkung bei allen weiteren Angeboten und Veranstaltungen.

 

Allem Idealismus zum Trotz sind uns dabei Grenzen gesetzt. Die zahlreichen und vielfältigsten Sport- und Bewegungsangebote erfordern zahlreiche Trainer und viele Ausrüstungsgegenstände. Bei Sportevents werden zahlreiche Helfer und weitere Ausrüstungen, Lebensmittel, etc. benötigt. Natürlich sind ehrenamtliche Helfer eine enorme Stütze bei unseren Vorhaben. Doch auch ihre Freizeit ist begrenzt, viele Angebote laufen parallel zur Arbeitszeit von Ehrenamtler und unser Bedarf steigt ständig durch neue Angebote. Glücklicherweise können wir auf Freiwilligendienstleister (FSJ, BFD), Honorarkräfte, Teilzeitangestellte und Minijobber zurückgreifen. Im Laufe der Jahre entwickelten wir ebenfalls ein enormes Helfernetzwerk, auf welches wir im Bedarfsfall zurückgreifen können. Doch auch Ausrüstung und Veranstaltungen müssen finanziert werden. Mit dem wachsenden Angebot des Projekts stiegen folglich also auch die Kosten.

 

Seit den Anfängen des Projektes „Sport vor Ort“ ist das Projekt „Sport gegen Gewalt“ des Landessportverbands Schleswig-Holstein eine enorme Stütze. Viele Angebote können wir tatsächlich nur dank der Unterstützung durch „Sport gegen Gewalt“ durchführen.

 

Wir möchten für diese große und unkomplizierte Hilfe Danke sagen. Im Jahr 2018 förderte „Sport gegen Gewalt“ unser wöchentliches Sport- und Bewegungsangebot am für die Grundschulkinder des DaZ-Zentrums in Bad Oldesloe, unser wöchentliches Bewegungsangebot für die Kinder des Kinderhauses „Blauer Elefant“ in Bad Oldesloe, sowie unser integratives Spiel- und Sportfest an der Klaus-Groth-Schule in Bad Oldesloe. Auf diesem Weg erreichten wir ca. 950 Teilnehmer.

 

Wir danken also dem Projekt „Sport gegen Gewalt“ und seinen Mitarbeitern für die großartige, konstante Unterstützung über die vielen Jahre und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Kontakt

Telefon: 04531 / 8960304

 E-Mail: info@vcbo.de

 

 

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